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Ablehnung

                   geraubte Kinder
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Bundesregierung leht Entschädigung für geraubte Kinder und die Präsentation der Ausstellung "geraubte Kinder" im Bundestag ab.
Hier die Ablehnungsbescheid der Petition vom 3. Mai 2016:




Schäuble lehnt Entschädigung für die geraubten Kinder erneut ab!

Keine Entschädigung für die geraubten Kinder! Dies verhöhnt die Opfer und „gibt dem rechtem Gedankengut weiterhin Auftrieb...“

ablehnung

Das Bundesfinanzministerium antwortet am 12. Dezember 2014 auf den Brief des Vereins „geraubte Kinder – vergessene Opfer“  vom 11. November 2014, der an alle Bundestagsabgeordneten ging:

„Der Deutsche Bundestag hat...beschlossen, Entschädigungen der Betroffenen nicht zu unterstützen...“. Stattdessen soll das „Schicksal der Betroffenen“  und dass damit „erlittene Unrecht“ durch ein Projekt „moralisch gewürdigt und anerkannt werden“. Dies sei durch die Förderung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ für die Wanderausstellung „geraubte Kinder“ geschehen. Moralische Anerkennung und Würdigung durch eine Wanderausstellung? Sehen so die historische Verantwortung und die Entschädigung für NS-Opfer durch die Bundesregierung aus, die gewaltsam entführt und als Kinder ihrer Identität gebraut wurden?

Im Stiftungsgesetz „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ wurden die geraubten Kinder mangels finanzieller Mittel nicht entschädigt. Anders in Österreich! Dort wurden die geraubten Kinder entschädigt! Dazu schreibt die Vorsitzende des Petitionsausschusses Kersten Steinke (MdB) am 30.01.2014:

„Es ist unsäglich zynisch, dass die Bundesregierung - so die Stellungnahme des BFM [Bundesfinanzministerium]- sich heute noch auf die Wiedergutmachungsgesetzgebung von nach dem 2. Weltkrieg beruft, und dabei auf die Beschädigung der Leistungsfähigkeit Deutschlands abstellt. Die Antragsfrist für das BEG (Bundesentschädigungsgesetz) ist 1969 abgelaufen - auch für unverschuldetes Fristversäumnis. Die Betroffenen sind nach dem Krieg in ihre Heimatländer zurückgekehrt oder wussten nichts von ihrer wahren Identität. Auch in Anbetracht der neu aufflammenden Verquickungen zwischen neofaschistischen Gruppen und bundesdeutschen Institutionen, wird mit der Aussage, dass „Zwangsgermanisierung“ eines verschleppten Kindes kein Tatbestand einer speziellen Wiedergutmachungsregel erfüllt, die Opfer weiter verhöhnt und gibt dem rechtem Gedankengut weiterhin Auftrieb...“